Smart Region NordAllianz

Integriertes Digitales Entwicklungskonzept (IDEK)

Ihre Meinung ist gefragt

Marktplatz der Ideen

Öffentlicher Anlass am 18. Juli 2022 in Oberschleißheim
Wir laden Sie herzlich ein gemeinsam mit uns am Montag, den 18. Juli, auf dem Bürgerplatz Oberschleißheim von 16.00 bis 20.00 Uhr über die Digitalisierung in der NordAllianz zu sprechen. Dabei stellen wir Ihnen sechs richtungsweisende Projektideen vor und freuen uns Ihre Meinung dazu zu hören!

Im Zuge des IDEK-Prozesses haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten vielseitige Projektideen diskutiert und angepasst, neuentwickelt und wieder verworfen. Um eine Einschätzung zu erhalten, welche Projekte tatsächlich umsetzbar sind und auch zur NordAllianz passen, haben wir mit Expert*innen innovativer Unternehmen sowie der lokalen Politik und Verwaltung gesprochen. Das Ergebnis dieses Prozesses sind sechs Projektideen, die wir Ihnen am 18. Juli vorstellen und gemeinsam mit Ihnen diskutieren möchten. Abschluss dieser Veranstaltung bildet eine Podiumsdiskussion der Bürgermeister der NordAllianz gegen 18 Uhr.

Ganz konkret handelt es sich bei den sechs Projektideen um:

  • Hackathon
  • Lastenrad Sharing
  • Smartes Verkehrsmanagement
  • Digitale Angebotsplattform
  • Open Data Plattform
  • Flächenaktivator

Zur besseren Organisation bitten wir um unverbindliche und kostenfreie Anmeldung an: idek-nordallianz(at)ebp.de

Wir freuen uns auf Sie!

 

Umfrage zur Digitalisierung in der NordAllianz

Erste Ergebnisse der Umfrage zur Digitalisierung
In einer Onlineumfrage haben wir die Bürger*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen Fragen zur Digitalisierung in den Kommunen der NordAllianz gestellt. Anfang Juni haben bereits 275 Personen an der Umfrage teilgenommen. 

Generell zeigt sich, dass in die Einschätzung zum Stand der Digitalisierung für unterschiedliche Bereich sehr klar ausfällt. Aus Sicht der Teilnehmenden sind die Kommunen in Punkto Digitalisierung noch nicht sehr fortgeschritten. Jedoch sind zu allen Themenbereichen wesentliche Aspekte bereits angegangen, beziehungsweise Grundlagen vorhanden – hierauf lohnt es sich aufzubauen!

Den größten Handlungsbedarf sehen die Befragten bei der fachlichen Expertise der Verwaltungsmitarbeitenden sowie generell bei der Personalausstattung. Ebenfalls als sehr wichtig werden die Bereiche Datenmanagement und die Breitbandinfrastruktur eingeschätzt. 

 

 

IDEK NordAllianz

Die NordAllianz macht sich auf in eine digitale Zukunft. Hierzu erarbeiten die Kommunen der NordAllianz bis Ende 2022 ein Integriertes Digitales Entwicklungskonzept (IDEK).

Eine Smart City oder Smart Region setzt sich zum Ziel, die Lebensqualität und Standortattraktivität zu erhöhen und dabei gleichzeitig den Ressourcenverbrauch zu minimieren.

Digitale Technologien und Anwendungen bieten neue Lösungswege. Sie ermöglichen Effizienzgewinne bei Dienstleistungen und Infrastrukturen und schaffen neue Möglichkeiten für Datenerhebungen und -analysen. Weiter fördern sie eine stärkere Vernetzung von Akteuren, Informationen und Infrastrukturen. Sie eröffnen den Bürgerinnen und Bürgern aber auch neue Möglichkeiten für die Mitgestaltung und Teilhabe am Gemeindegeschehen und für den Austausch untereinander.

Dabei sind Digitalisierung und Technologien kein Selbstzweck, sondern Instrumente zur Erreichung der Ziele. Im Zentrum aller Überlegungen steht der Mensch.

Das IDEK NordAllianz setzt auf bestehende Ansätze und Potenziale in der Region und zeigt neue maßgeschneiderte Lösungen auf, um die Ziele im Sinne der Smart Region NordAllianz zu erreichen. Das Konzept konzentriert sich dabei vorrangig auf die Themenbereiche Wohnen, Verkehr und Open Data. In den Prozess der Erarbeitung des IDEK werden neben den Verwaltungen auch regionale Unternehmen und Einrichtungen sowie Bürgerinnen und Bürger vor Ort aktiv eingebunden.

Das IDEK NordAllianz ist Teil des Modellvorhabens „Smart Cities Smart Regions“ des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr und ist eine von 12 Modellregionen.

NordAllianz

Die NordAllianz ist ein Zusammenschluss aus acht Kommunen nördlich von München.

Die NordAllianz hat das Ziel, eine gemeinsame, strategische Förderung der Wirtschaft, der Wissenschaft, des Wohnraums und der Umwelt für die Region zu betreiben und den veränderten Mobilitätsanforderungen gerecht zu werden. Dazu werden durch die beteiligten Kommunen gemeinsam definierte Projekte vorangetrieben und umgesetzt. So wurde auch die Erstellung des IDEK als gemeinsames Projekt beschlossen.

Vorgehen

1. Workshop mit Bürgermeistern und Verwaltungsspitzen am 28.10.21

Geleitet vom NordAllianz-Projektteam der Büros EBP und Studio Stadt Region fand der erste gemeinsame Workshop mit Bürgermeistern und Verwaltungsspitzen im Ismaninger Bürgersaal statt. Inhaltlich ging es um die Auswertung der durchgeführten Interviews zur Bestandsaufnahme und um die SWOT-Analyse. Der erste Austausch der Fachmitarbeiter*innen aus den Kommunen fand darauffolgend als Onlineformat statt.

2. Digitaler Workshop mit Verwaltung am 23.11.21

Beim Online-Workshop wurden per Miro-Board durch die Verwaltungen gemeinsam Herausforderungen, Chancen und Projektideen gesammelt, die als Stoffsammlung für den offiziellen Expert*innen-Workshop im April 2022 dienen.

3. Regionaler Expert*innen-Workshop am 29.04.22

Ziel des Workshops ist, dass Mitarbeiter*innen der Verwaltung zusammen mit Expert*innen aus dem Großraum München in den Austausch kommen, um gemeinsam bedarfsgerechte Lösungen und Projekte der Digitalisierung für die NordAllianz zu entwickeln. An Thementischen sollen gemischte Gruppen konkrete Bedarfe und Projekte präzisiert ausgearbeiten.

4. Workshop mit Bürgermeistern und Verwaltungsspitzen am 25.05.22

Am zweiten Workshop mit den Bürgermeistern und Verwaltungsspitzen werden die Ergebnisse des Workshops vom 29. April diskutiert und eingeordnet. Insbesondere sollen die potenziellen Lösungsideen kritisch geprüft und priorisiert werden. Weiter gilt es die Vision, Ziele und Chancen der Strategie zu schärfen.

Strategie

Hier wird zu einem späteren Zeitpunkt die Strategie vorgestellt.

Projekte

Hier werden zu einem späteren Zeitpunkt IDEK Projekte vorgestellt.

Ihre Meinung ist gefragt

Was erwarten Sie vom IDEK Prozess? Wie und wo kann die NordAllianz smarter werden? Teilen Sie uns Ihre Meinung per Feedback-Formular mit!
10 Kommentare:
    1. Guten Tag,

      Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir verstehen Ihr Anliegen bezüglich weiteren Informationen. Details zur Strategie, zu den Zielen und Absichten werden in Kürze hier freigeschaltet. Zudem wird es am 18. Juli einen öffentlichen Anlass zur Strategie sowie der Umsetzung und Projekten geben. Für diesen Anlass folgen die Informationen und Einladungen ebenfalls bald.

  1. Liebe IDEK, schon vor geraumer Zeit, wenn nicht schon vor mehr als einem Jahr, kam dieses Thema (smart Region, smart Cities) auf´s Tableau. Wie mir scheint ist nicht nicht sehr viel mehr dazu gekommen. Zumindest sehe/lese ich auf dieser Seite nichts Neues, außer Absichtserklärungen. Dass sie jetzt Verbraucher um ihre Meinung fragen spricht zwar für sie aber nicht für einen Prozess. Äußern sie sich doch mal zu weiterem Vorgehen und Strategien. mit freundlichen Grūßen

    1. Guten Tag,

      Vielen Dank für Ihr Interesse am IDEK Prozess. Wir verstehen, dass für Sie das Thema Smart Region NordAllianz noch nicht greifbar ist. Der Erarbeitungsprozess hat im Sommer 2021 im Rahmen der Politik und Verwaltung begonnen. Aufgrund der Corona Situation über den Winter gab es leider auch eine gewisse zeitliche Verzögerung. Es werden jedoch bald weitere Details zur Strategie, den Zielen und Lösungsansätzen freigeschaltet. Zudem wird es am 18. Juli einen öffentlichen Anlass zur Strategie sowie der Umsetzung und Projekten geben. Für diesen Anlass folgen die Informationen und Einladungen bald.

  2. Smart und digital macht Sinn, wenn Daten von Bürgern nicht von jeder Behörde separat erfasst werden, sondern zentral zur Verfügung stehen, wie z.B. im Fall des Zensus – ich finde es unsinnig, dass das statistische Bundesamt Daten abfragt, die in den Gemeinden vorhanden sind. Und bis die ausgewertet sind, sind die vielleicht nicht mehr aktuell….
    Ebenso würde ich mir wünschen, dass der Zugang zu digitalen Prozessen teilweise über IT Equipment der Kommunen ermöglicht wird in bestimmten Räumen. Die Sicherheit solcher Prozesse liegt dann beim Staat
    Und nicht beim Bürger (Beantragung von Pässen, Führerscheinen, Ausweisen, Bestätigungen…)

  3. Es wäre schön, wenn erst einmal in allen Straßen/ Wohngegenden der Gemeinde Hallbergmoos ein funktionierendes stabiles Internet, WLAN und guter Mobilfunk wäre…. Unser Haus steht nämlich in einem Funkloch der Telekom und alte Leitungen sorgen dafür, dass Homeoffice eine Katastrophe ist!

  4. Sehr geehrte Damen und Herren, folgende Themen/Anregungen von meiner Seite:
    – Digitale Verwaltung als Bürger*innen Dienstleistung
    – Orts-/Infrastruktur-/Bebauungsdaten etc. als Digitaler Zwilling realisieren, um Verwaltungs-/Planungsabläufe und Dienstleistungen für die Bürger*innen etc. zu verbessern und zu beschleunigen. Hier schlummert ein enormes Potenzial!
    – intelligente Straßenbeleuchtung (Dimm-/Abschaltfunktionen)
    – Sensoren um Füllstand von Altglas-/Altpapiercontainern etc. zu erfassen und Abholung individuell zu steuern
    – interkommunale Zusammenarbeit bei der Entwicklung Digitaler Angebote der Kommunen, nicht jede muss eine eigene App, Online-Schaufenster etc. entwickeln
    – Glasfaserinfrastruktur möglichst in kommunaler Hand (Betreibermodelle)
    – Unterstützung der Telekommunikationsunternehmen, um Mobilfunk 4G/5G sinnoll ausbauen zu können
    – Ergänzung durch gute WLAN-Infrastruktur im öff. Raum und in öff. Gebäuden
    – Dynamische digitale Abfahrtsanzeiger an den Bushaltestellen insbes. z.B. Bahnhof Ismaning
    – Ausbau Car-Sharingangebote (die mittels App realisiert werden)
    – MVG Rad ist in Ismaning bereits gut und digital integriert
    – kommunal organisierte Beratungsangebote für Bürger*innen und Einzelhändler*innen, um Digitalkompetenz zu verbessern und best practice zu teilen
    – Hybride (Präsenz und online) Bürger*innenversammlungen

  5. Ich kam 1998 nach Unterföhring – mit dem Auftrag – eine Plattform für Privat-Fernsehen und Pay-TV aufzubauen.

    Wie man heute in Unterföhring sehen kann – resultierte daraus die vollständige Digitalisierung der Deutschen TV-Landschaft. Pro7, SAT1, Sky, die Öffentlich-Rechtlichen und viele kleinere Zulieferer haben eine Plattform geprägt, die ich als Blaupause für die Digitalisierung der gesamten Daseinsvorsorge sehe.

    Basierend auf dem Internet der Dinge – IoT – extrem resilient und sicher vor Cyberangriffen – staatlich reguliert – ausgerüstet mit militärischen Sicherheitsstandards.

    Gerne würde ich mich mit im Markt bereits erfolgreichen Lösungen in das Projekt IDEK einbringen. Bitte um Feedback.

  6. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Digitalisierung gelingt m.E. nicht mit Absichtserklärungen und abstrahierten Versprechen (z. B. „smarter werden“), sondern mit konkreten, bürgernahen digitalen Lösungen.

    Mein Anliegen und gleichzeitig Vorschlag: eine digitale Lösung (Web-basiert bzw. als App), über welche registrierte und nachweislich ortsansässige (!) Besitzer von Wohnwagen und gern auch Wohnmobilen in Zusammenspiel mit den teilnehmenden Gemeinden die Parksituation verbessern könnten.

    Bestimmt haben hiesige Landwirte, Unternehmer oder andere Grundbesitzer in Summe genug Kapazitäten, um zumindest einem guten Teil der Besitzer solcher Fahrzeuge Abstellplätze (temporär) anzubieten (ggfs. gegen angemessene Vergütung). Auch könnten sich User untereinander temporäre Freiflächen anbieten, z. B. während des eigenen Urlaubs.

    Durch die Parkraum-Politik in Unterföhring „ballen“ sich diese Fahrzeuge mittlerweile auf den letzten legalen und kostenlosen öffentlichen Parkflächen (siehe Gemeindeblatt). Die Pandemie-Phase dürfte die Anzahl im Wohngebiet nochmals erhöht haben (Camping statt Flugreisen / Home Office statt Büro). Das Gemeinde-Angebot zur Nutzung des Parkdecks Bürgerfestplatz Unterföhring ist im Verhältnis zu den wenigen Mietplätzen am Bauhof überteuert, ist gerade jetzt durch das Bürgerfest nach den Pfingstferien nicht nutzbar und wird daher übers Jahr mäßig wahrgenommen. Auch werden die Büros von Allianz, Sky & Co. und damit die Parkplätze wohl kaum wieder so frequentiert werden wie vor der Pandemie. Damit lohnt sich eine Anmietung auf Monatsbasis im Parkhaus für viele nicht mehr. Wer läuft angesichts von Inflation und Teuerungsraten nicht bereitwillig ein paar Meter mehr, um monatliche Fixkosten zu vermeiden? Die Folge: Leerstand und damit fehlende Kostendeckung.
    Ich selbst habe unseren Wohnwagen weit außerhalb, aber halbwegs günstig eingemietet, hätte aber gerne eine nähere, konfliktfreie und bezahlbare Abstellmöglichkeit. Nur wo soll ich die finden? Die beschriebene Plattform könnte m.E. helfen.
    Auch könnten Wallbox-Besitzer sich über die gleiche Plattform vernetzen, um E-Fahrzeug-Aufladung zu ermöglichen. Im Idealfall könnten so vorhandene Kapazitäten ausgeschöpft werden und die Gemeinden ihre Ziele nachweislich verfolgen. Auch könnten andere Anwendungsfälle integriert werden, z. B. Nachbarschaftshilfe.

    Mit freundlichen Grüßen
    Boris Fey
    PS: Auch möglich und zielführend, aber wenig digital und vermutlich utopisch: die Gemeinde Unterföhring vermietet einen Teil des Parkdecks oder eine andere Fläche zu gleichen Konditionen wie auf dem Bauhofgelände an Ortsansässige der Nordallianz-Gemeinden für solche Fahrzeuge.

    1. Nachtrag: Im Unterföhringer Gemeindeblatt Nr. 24 vom 17.6.22 ist zu lesen, dass das Parken im Gewerbegebiet ab 1.7. auf 3 Stunden begrenzt wird. Was das für die Parksituation im Wohngebiet bedeutet, wird kaum jemanden überraschen.

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